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Grußwort des Landrates Wolfgang Spelthahn

Grußwort des Landrates Wolfgang Spelthahn

Als 700 Jahre alte Stadt hat Nideggen eine wechselvolle Geschichte. Kriege und ein Erdbeben haben mehrfach zerstört, was sich die Menschen zuvor hoch über dem Rurtal mühsam aufgebaut hatten. Nichtsdestotrotz ist es der Stadt bestens gelungen, sich ihren mittelalterlichen Charme zu bewahren. Die trutzige Burg, die Stadtmauern und -tore, die Fachwerkhäuser, die engen Gassen und das Kopfsteinpflaster – in Nideggen ist das Flair einer längst vergangenen Zeit allgegenwärtig. Und genau das macht die Stadt für Bewohner wie Besucher attraktiv und liebenswert.

Es war der Burgherr Graf Gerhard von Jülich, der dem 1184 erstmals urkundlich erwähnten Ort im Jahre 1313 die Stadtrechte verlieh. Damit bescherte er den Einwohnern Nideggens viele Vorteile, etwa mehr Sicherheit, persönliche Freiheiten und Rechte und nicht zuletzt einen florierenden Handel. “Stadtluft macht frei” – diese alte Redewendung hat die Zeiten überdauert.

Mit der kommunalen Neugliederung von 1972 wurde das historische Band zwischen Jülich und Nideggen neu geknüpft. Seitdem sind beide Städte Teil des neuen Kreises Düren und damit Mitglieder einer äußerst vielfältigen und damit starken kommunalen Familie.

Als Rureifel-Kommune wird Nideggen vor allem touristisch wahrgenommen. Mit dem Rurtal, den Buntsandsteinfelsen, den ausgedehnten Laubwäldern und den historischen Bauten ist die aus neun Ortsteilen bestehende Stadt Nideggen ein äußerst reizvolles Fleckchen Erde, das die Menschen anzieht. Der Kreis Düren unterstützt die Stadt bei der Tourismusförderung nach Kräften, denn sie ist immer auch Wirtschaftsförderung, die den Menschen vor Ort zugute kommt. So investierte der Kreis gezielt in seine Burg, Wahrzeichen der Stadt, um das historische Gemäuer auf Dauer in seiner heutigen Gestalt zu erhalten. Restaurant und Burgenmuseum werten das beliebte Ausflugsziel weiter auf.

Auch im Stadtgebiet engagierte sich der Kreis Düren Seite an Seite mit der Kommune: Mit dem Nationalparktor, dem Ausbildungszentrum für die Gastronomie und der komplett neuen Jugendherberge gewann Nideggen in den letzten Jahren deutlich an Anziehungskraft. Wanderer, Radler, Reiter, Wassersportfreunde, Kletterer und Campingfreunde kommen in Nideggen bestens auf ihre Kosten.

Dank herrlicher Lage, guter Infrastruktur und lebendiger Dorfgemeinschaften erfreut sich Nideggen einer stabilen Einwohnerzahl, was heute keineswegs selbstverständlich ist. Zum guten Miteinander der Menschen in den Ortsteilen trägt das rege Vereinsleben mit seinen vielen sportlichen, kulturellen und sonstigen Angeboten bei. In diesem Jahr bekommt der Gemeinschaftsgeist weiteren Auftrieb, denn die Nideggener organisieren die Jubiläumsveranstaltungen zum 700-jährigen Status als Stadt weitgehend selbst.

Als Landrat gratuliere ich Ihnen, liebe Nideggenerinnen und Nideggener, herzlich im Namen der Menschen im Kreis Düren sowie persönlich zu dem stolzen Jubiläum. Ich wünsche Ihnen und Ihren Gästen unvergessliche Festtage und viele Stunden in fröhlicher Gemeinschaft!

Es grüßt Sie Ihr

Landrat Wolfgang Spelthahn

Grußwort des Schirmherrn Wolfgang Niedecken

Grußwort des Schirmherrn Wolfgang Niedecken

Als Schirmherrn für unsere 700 Jahrfeier haben wir mit Wolfgang Niedecken nicht irgend jemanden gefunden, sondern DEN jemanden, der nicht nur einen persönlichen und historischen, sondern auch noch einen namentlichen Bezug zur Stadt hat

Durch seine Auftritte im Stadtgebiet und nun auch durch die Übernahme der Schirmherrschaft trägt er in jedem Fall zur aktuellen Geschichtsschreibung der Stadt Nideggen bei und bereichert unser Festjahr durch seine beeindruckende Persönlichkeit.

Sein persönliches Grußwort an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, sowie an alle Gäste und Besucher finden Sie unter dem folgenden Link.

Der Heimat- und Geschichtsverein führt interessierte Besucher am Samstag, dem 13. April 2013 zu den schönsten und interessantesten Plätzen in Nideggen. Anmeldung erforderlich